Sanierung und Erweiterung IGS Horhausen - Tragwerksplanung, Bauphysik und Schallschutz

Standort

Neue Schulstraße 24, 56593 Horhausen (Westerwald)

Auftraggeber

Landkreis Altenkirchen, Parkstraße 1, 57610 Altenkirchen

Besonderheiten

Der Landkreis Altenkirchen realisierte  die Erweiterung der Integrierten Gesamtschule in Horhausen. Der bestehende Schulbau befand sich im nördlichen Ortsbereich auf einem am Hang liegenden Gelände.

Neben Unterrichts- und Naturwissenschaftsräumen wurden die Bibliothek, die Speiseräume und eine 3-fach Sporthalle mit Umkleiden neu eingerichtet. Zusätzlich entstanden mehrere Sozial- und Nebenräume für den Schulbetrieb.

Bei der Konstruktion handelt es sich um zwei jeweils dreigeschossige Gebäude in Ortbeton, die jeweils auf einer Gebäudeseite bis zu zwei Geschosse im Gelände angeschüttet sind.

Bei dem Gemeinschaftshaus handelt es sich um ein Solitärgebäude. In der untersten Ebene finden Cafeteria, Bibliothek und Technikräume Platz. In den beiden Geschossen darüber wurde die Turnhalle (zweigeschossig) sowie Umkleiden und weitere Sozialräume geschaffen.

Das Lernhaus ist ebenfalls freistehend, bindet aber über die zwei oberen Geschosse mit einen Verbindungsgang an den Bestandsbaukörper an.

Planerisch zu berücksichtigen war ein vorhandener Medienkanal im Bestand sowie die angrenzende Bestandsbebauung selbst.

Die Neubauten wurden herkömmlich mit einer elastisch gebetteten Bodenplatte gegründet.

Neben der Konstruktion zur Aussteifung wurde großer Wert auf die Flexibilität nicht tragender Bauteile gelegt.

Die Ausführung beider Gebäude bedurfte umfassender und aufwändiger Baugrubensicherungsmaßnahmen, da die Gebäude mit bis zu 7 Metern unterhalb der natürlichen Gebäudeoberkante hangseits gegründet wurden.

Für die vorgenannten Gebäude waren zwei Baugruben mit je 4.500 m³ Bodenaushub zu erstellen. Bestehende Infrastruktur ließ die Erstellung von abgeböschten Baugruben nicht zu, was die Erfordernis von temporären Verbauabschnitten erforderlich machte.

Hierfür wurden die beiden Baugruben mit einer um 85° geneigten Spritzbetonnagelwand gesichert. Der Einbau von Vernagelung, Bewehrung und Spritzbeton erfolgte abschnittsweise nach stufenweisem Bodenaushub.

 

Leistungszeitraum

Planung: April 2016 - Dezember 2019
Bau: Mai 2020 - April 2022

Leistungen BRENDEBACH INGENIEURE GmbH

Fachplanung Tragwerksplanung HOAI §51 (2013), LPH 1 – 6

Leistungen nach EnEV AHO Nr. 23 HOAI Anlage 1 Schallschutz

Objektplanung Ingenieurbauwerk (Verbau) HOAI §44 (2013) LPH 1 – 7

Tragwerksplanung (Verbau) HOAI §51 (2013), LPH 1 – 4

Objektplanung Ingenieurbauwerk (Verbau) HOAI § 44 (2013), LPH 1 – 8 (inkl. örtlicher Bauüberwachung)

Technische Daten

Honorarzone: III
Nutzungszweck: Bildungsbau
Umbauter Raum (gesamt): 10.500 m³
Bruttogeschossfläche: 3.150 m²
 

Kosten

Kostengruppen 300 + 400 - 4,81 Mio. €

Fotos

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