Die aktuelle Gesetzeslage schreibt vor: im Erdreich verlegte Abwasserleitungen müssen dicht sein!
Jeder Grundstückeigentümer ist Betreiber seines Hausanschlusskanals und nach geltenden Gesetzten verpflichtet, seine Anlage bis spätestens Ende 2015 auf Dichtheit prüfen und ggf. sanieren zu lassen.
Der Wupperverband betreibt östlich der Gemeinde Marienheide die Brucher-Talsperre. Das Einstauvolumen der Talsperre beträgt ca. 3,3 Mio. m³ Wasser. Die 1913 errichtete "Intze-Mauer" der Brucher-Talsperre wurde von 1990 bis 1993 durch ein Bauunternehmen saniert, weil die Standsicherheit auf der Grundlage heutiger Erkenntnisse nicht mehr im erforderlichen Umfang sichergestellt war. Zum Zeitpunkt der Beauftragung des Büros Brendebach Ingenieure GmbH zeigten sich auf der Luftseite der Mauer umfangreiche Schadstellen. Die Beauftragung umfasste die gutachterliche Begleitung der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen auf der Mauerluftseite. Hierzu waren in einem ersten Schritt die vorliegenden Schadensflächen der Mauer festzustellen. Dadurch wurden der Wupperverband und das Bauunternehmen in die Lage versetzt, den Sanierungs-umfang und die relevanten Sanierungskosten abzuschätzen.
Daten und Fakten
Wupperverband
Planungen/Gutachten: 2001/2002 Ausführungszeitraum: August 2002