Anbindung einer Freispiegelentwässerung unter Gebäudebestand mittels Rohrvortrieb Mikrotunnelbohrung
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Wie sieht es bei Ihnen unter der Bodenplatte aus?
Die aktuelle Gesetzeslage schreibt vor: im Erdreich verlegte Abwasserleitungen müssen dicht sein!
Jeder Grundstückeigentümer ist Betreiber seines Hausanschlusskanals und nach geltenden Gesetzten verpflichtet, seine Anlage bis spätestens Ende 2015 auf Dichtheit prüfen und ggf. sanieren zu lassen.
BRENDEBACH Ingenieure GmbH wurde 2007 mit der Überplanung des gesamten Entwässerungsnetzes eines Industriegeländes beauftragt. Im Zuge des Sanierungskonzeptes zeigte sich für einen Teilabschnitt des Werkes eine Freispiegelanbindung unterhalb von bestehenden Produktionsgebäuden als wirtschaftlichste Variante. Nach eingehender Recherche von alten Bauunterlagen, umfangreichen Baugrunduntersuchungen und einigen Schürfen im späteren Baufeld wurde die Planung schließlich auf den Weg gebracht. Auf einer durchaus kurzen Ausführungsstrecke von ca. 35 m wurde unterhalb einer laufenden Produktionsanlage eine neue Freispiegelleitung DN 400 vorgetrieben. Ohne nennenswerte Einschränkungen für die Betriebe vor Ort konnte in kurzer Bauzeit eine technische Lösung zur Reduzierung der Netzlängen und Unterhaltungskosten errichtet werden.
Daten und Fakten
Industriestandort: Privater Netzbetreiber
Mikrotunnel: DN 400, 35 m
Inlinersanierungen (DN 150 bis DN 500)
Neubauabschnitte im Haltungs- und Hausanschlussbereich